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Call for Papers

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(Foto: Tribulchay (Wikimedia Commons), CC BY-SA 3.0)

 

Geschichtsdidaktik empirisch 20: Geschichtsdidaktisch intervenieren

Wissenschaftliche Tagung, 10. und 11. September 2020, Basel

 

Geschichtsdidaktik beschäftigt sich mit der Frage, wie Lehr-Lern-Prozesse in Schulen, Hochschulen und ausserschulischen Orten gestaltet werden können, damit Lernende vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen (z. B. Migration, Inklusion, Digitalisierung, politische Polarisierungen), historisch denken lernen, um gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf der Tagung Geschichtsdidaktik empirisch 20 soll ein breiter Überblick und wissenschaftlicher Austausch zu Ideen, Erfolgen und Grenzen geschichtsdidaktischer Interventionen in schulischen und ausserschulischen Lehr-Lern-Prozessen ermöglicht werden. Der Begriff der Intervention wird dabei breit gefasst und umfasst Interventionsmassnahmen mit Schüler*innen, mit (angehenden) Geschichtslehrpersonen und weiteren professionellen Geschichtsvermittler*innen. Für die Tagung sind vier Keynotes geplant, in denen die theoretischen Voraussetzungen, normativen Zulässigkeiten, empirischen Erhebungsmöglichkeiten und pragmatischen Gestaltungen von Interventionen in Geschichte thematisiert werden. Weiterhin sollen mehrere Panels stattfinden, in denen die Möglichkeit besteht, geschichtsdidaktische Ideen und Studien zu Einflussmassnahmen in unterschiedlichen institutionellen Kontexten (Schulen, Hochschulen, ausserschulische Orte) vorzustellen. Ausserdem sind einzelne oder mehrere Sektionen vorgesehen, in denen Beiträge, die über den skizzierten Rahmen hinausgehen, ihren Platz haben. Vor der eigentlichen Tagung besteht die Möglichkeit, an Workshops zu methodologischen Fragen der empirischen Geschichtsdidaktik teilzunehmen. Die Ausgestaltung soll sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden richten und wird nach Sichtung der Anfragen bekanntgegeben.

Das Tagungsprogramm wird Präsentationen in folgenden Themenfeldern aufnehmen:

  • Ideen und Befunde zu Interventionsmassnahmen mit Schüler*innen in der Schule und an ausserschulischen Lernorten
  • Ideen und Befunde zu Interventionsmassnahmen mit (angehenden) Lehrpersonen in Hochschule und Weiterbildung, sowie zu Professionalisierungsmassnahmen im Feld der schulischen und ausserschulischen Geschichtsvermittlung
  • Ausserdem sind weitere Eingaben von Studien zu Aspekten historischen Denkens, zur Professionalisierung von Lehrpersonen, zur ausserschulische Geschichtsvermittlung und Geschichtskultur willkommen

 

Zur Eingabe der Beiträge

Erwünscht sind Beiträge, die eine geschichtsdidaktische Fragestellung unter Einbezug empirischer Daten bearbeiten. Die angewandten Methoden entsprechen dabei der Vorgehensweise qualitativer und quantitativer Sozialforschung oder sind von historischer oder kulturwissenschaftlicher Prägung. Wie bis anhin wird an der Tagung die Möglichkeit geboten, neben ausgewählten Qualifikationsarbeiten (Dissertationen und Habilitationen) grössere, mit Drittmitteln finanzierte Forschungsprojekte oder kleinere, explorative Forschungsvorhaben (Studienprojekte) vorzustellen. Projekte, die sich noch in der Konzeptionsphase befinden, werden wir gerne an einer späteren Tagung Geschichtsdidaktik empirisch aufnehmen.

Interessierte Personen bitten wir, bis zum 1. September 2019 ein Abstract (Umfang 600 Wörter, exkl. Literaturangaben) zur geplanten Präsentation einzureichen. Senden Sie dieses mit nachfolgenden Angaben als eine Word-Datei an :

  • Theoretischer Hintergrund (zugrunde gelegte theoretische Ausgangslage).
  • Fragestellung, die in der geplanten Präsentation bearbeitet wird.
  • Vorgehen/Methoden der Datenerhebung, Stichprobe sowie Vorgehen bei der Datenanalyse.
  • Vorliegende Ergebnisse, die eine Beantwortung der Fragestellung bzw. eines Teils der Fragestellung ermöglichen, sowie Ausblick auf noch zu erwartende Ergebnisse.
  • Konklusion, Schlussfolgerungen für die weitere Forschung und Unterrichtspraxis.

Hinsichtlich der formale Vorgaben orientieren Sie sich bitte an jenen desTagungsbandes: geschichtsdidaktik-empirisch.ch/tagungsband/formale-vorgaben.

Für die Präsentation stehen 20 Minuten zur Verfügung. Für die anschliessende Diskussion sind 15 Minuten eingeplant. Wir gehen davon aus, dass an der Tagung insgesamt 15 bis 20 Projekte vorgestellt werden können. Die Zahl der Teilnehmenden ist (aus räumlichen Gründen) beschränkt.

 

Entscheid

Der Entscheid über die Aufnahme in das Tagungsprogramm erfolgt durch Beratung eines fünfköpfigen Gremiums von Geschichtsdidaktiker*innen. Es wird ein Double-blind-Review-Verfahren durchgeführt. Die Bewertungskriterien umfassen:

  • Theoriebezug, konzeptuelle Klarheit und pragmatische Begründung
  • Methodische Qualität (Klarheit der Fragestellung, Passung der Stichprobe, methodengeleitetes Vorgehen bei der Datenanalyse)
  • Klarheit und Nachvollziehbarkeit der (Vor-)Ergebnisse und der Schlussfolgerungen
  • Bedeutsamkeit für Forschung und Praxis
  • Aktualität des vorliegenden Projekts

 

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