gde15

Tagung vom 3. und 4. September 2015, Alte Universität Basel

(Foto: Manuel Hubacher, CC BY-SA 4.0)

Die Tagung gde15 ermöglichte einen repräsentativen Überblick zu Trends, Ideen und Problemen der empirischen Forschung in der Geschichtsdidaktik und regte den wissenschaftlichen Austausch unter den beteiligten Personen an.

Während in den letzten Jahren Keynotes einen Einblick in empirische geschichtsdidaktische Forschung in anderen Sprachgemeinschaften ermöglichten, haben diesmal zwei Keypanels stattgefunden. Diese diskutierten die Problematik der Übersetzung und Übersetzbarkeit von geschichtsdidaktischen Konzepten in einem deutsch-englischen und einem deutsch-französischen Austausch.

Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 15

In der empirischen Geschichtsdidaktik interessieren heute drei Bereiche speziell: die Kompetenzmessung und -diagnostik, das Feld der Kompetenzen von Lehrenden und die Auseinandersetzungmit Lehr-Lern-Vorgängen in der Geschichtskultur. Der Band zur fünften Ausgabe der Tagung «geschichtsdidaktik empirisch» dokumentiert Projekte mit diesen Schwerpunkten und führt die Diskussion um die Übersetzbarkeit von Konzepten in unterschiedliche Sprachkulturen fort. Damit werden die Mühen der Geschichtsdidaktik belegt, eine gute sprachlich-konzeptionelle Basis für die Internationalisierung der Forschungsdiskussion zu schaffen.

Der Tagungsband ist im hep-Verlag in der Reihe «Geschichtsdidaktik heute» erschienen und kann bei diesem bestellt werden.

Tagungsbericht

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